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Krankenhausseelsorge im Dekanat
"Ich bin krank gewesen, ...
... und ihr habt mich besucht" (Mt. 25, 36b)
Die Sorge der Kirchen um ihre kranken Mitmenschen leitet sich im tiefsten Grund aus diesen Worten Jesu ab.
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Pfarrerin Maria Unglaub

In Landshut hat sich die Krankenhausseelsorge seit 1988 kontinuierlich entwickelt, über einen 12-Stunden-Vertrag bis heute zu einer ganzen (derzeit geteilten) Pfarrstelle. Vier große Krankenhäuser sind zu betreuen: Das Klinikum Landshut mit 604 Betten, das Kreiskrankenhaus Landshut-Achdorf mit 340 Betten, das Bezirkskrankenhaus mit 270 Betten und die Kinderklinik mit 135 Betten. Für das Klinikum und das Achdorfer Krankenhaus ist Pfarrerin Irene Henninger und für das Bezirkskrankenhaus und die Kinderklinik Pfarrerin Maria Unglaub zuständig. In jedem der Häuser gibt es eine einladende Kapelle. Vielfältig sind die Aufgaben, die auf die Seelsorgerinnen warten.
Ein engagierter ökumenischer Besuchsdienst unterstützt die Arbeit im Klinikum Landshut und in Achdorf. Aktuelle Sonntags-blätter, Gemeindebriefe, Karten, Hefte und aktuelle Informationen liegen jeweils bei den Kapellen aus. Gottesdienste alle vierzehn Tage sonntags oder am Abend stehen auch den Gesunden in der Stadt offen.

Zeit zum Gespräch

Die Menschen im Krankenhaus haben Zeit, auch Zeit zum Gespräch. Sie kommen aus den verschiedensten Lebenssituationen und sind hier aus den unterschiedlichsten Anlässen: die glückliche Mutter mit den Zwillingen, der junge Mann nach einem Autounfall, der Mann mit dem Herzinfarkt und die krebskranke Frau. Die Frage nach dem Sinn taucht auf, ebenso wie die bange Sorge nach dem Verlauf der Krankheit. Über die Gespräche entstehen Beziehungen, kurzfristige, aber auch dauerhafte, bisweilen reichen sie sogar über den Krankenhausaufenthalt hinaus.

Irene Henninger, Pfarrerin
Städt. Klinikum und Achdorfer-Krankenhaus

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Pfarrerin Irene Henninger
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