Aufgaben des Kirchenvorstands im Allgemeinen (nach RS 300 § 21) PDF Drucken E-Mail

Der Kirchenvorstand hat im Rahmen der kirchlichen Ordnung vor allem

  • über die Gestaltung der Gottesdienste und liturgischen Handlungen, sowie über die Einführung neuer Gottesdienste zu beschließen und Gottesdienstzeiten festzusetzen.
  • über Maßnahmen zur Sicherung und Förderung der kirchlichen Unterweisung (Kindergottesdienst, Religionsunterricht, Konfirmandenunterricht, usw.) zu beraten und zu beschließen.
  • über den Gebrauch der kirchlichen Gebäude, vor allem über die Überlassung gottesdienstlicher Räume zu besonderen Veranstaltungen zu entscheiden.
  • mitzuwirken, dass die rechte Lehre gewahrt, die kirchliche Ordnung und die christlichen Sitten erhalten, das kirchliche Leben nachhaltig gefördert und die Sonn- und Feiertage geheiligt werden.
  • bei der Ordnung des kirchlichen Lebens mitzuwirken.
  • bei der Besetzung der Pfarrstellen mitzuwirken
  • über die Sprengelordnung in Kirchengemeinden mit mehreren Pfarrstellen mit zu beraten.
  • die Erkenntnisse der diakonischen und missionarischen Aufgaben in der Kirchengemeinde zu vertiefen, die Arbeitskreise, Werke und Anstalten zu unterstützen, insbesondere christliche Liebetätigkeit und Gemeindediakone, Männer- und Frauen- und Jugendarbeit, Eltern- und Familiendienst, kirchliche Sozialarbeit, Kirchenmusik, Volksmusik, Ökumene, Äußere Mission und Diasporaförderung zu fördern.
  • dafür zu sorgen, dass Zwistigkeiten in der Gemeinde rechtzeitig und in geschwisterlicher/brüderlicher Weise beigelegt werden.
  • für die Dienste in Gemeinde und Kirche, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu gewinnen.
  • sich darum zu bemühen, dass durch gaben und freiwillige Dienstleistungen die Erfüllung kirchlicher Aufgaben erleichtert wird.
  • wichtige kirchliche Fragen zu erörtern, insbesondere darüber zu beraten, wie grundlegend, die Gemeinde berührende kirchliche Anordnungen vollzogen und neue kirchliche Einrichtungen geschaffen oder gefördert werden können.

Aufgaben des Kirchenvorstands auf vermögensrechtlichem Gebiet
(nach RS 300 § 22)

  • Bei allen Maßnahmen und Beschlüssen in finanzieller und vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist zu bedenken, dass sie dem Auftrag der Kirchengemeinde zu dienen haben und dadurch wesentlich bestimmt sind.
  • Der Kirchenvorstand hat auf vermögensrechtlichem Gebiet vor allem
    1. das Ortskirchenvermögen zu verwalten
    2. die ortskirchenlichen Satzungen zu beschließen
    3. kirchengemeindliche Mitarbeiter/innen einzustellen und Dienstanweisungen für sie festzulegen
    4. über Haushaltsplan und Rechnungen zu beschließen
    5. die Erhebung des Kirchgeldes nach Maßgabe des Kirchengesetzes über die Erhebung von Kirchensteuern zu beschließen
    6. über die Sicherung und Bewirtschaftung des Pfründevermögens ....
  • Der Kirchenvorstand vertritt die Kirchengemeinde als Steuerverbund.
 

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